Das Graffiti ist eine streitbare Kunstform. Fans der Bilder im urbanen Raum erfreuen sich an der Kreativität, die die Sprayer an legalen Graffiti-Wänden in Wuppertal an den Tag legen. Mit dem Wuppertaler Künstler Martin Heuwold begeben wir uns auf eine Reise in das Reich der Farben und Formen.
Die Tour führt entlang verschiedener Graffiti-Spots, wie zum Beispiel der „Hall of Fame“ an der Nordbahntrasse. Heuwolds Karriere startete als Sprayer, heute ist er ein anerkannter Künstler, der nicht nur durch seine Bilder, sondern unter anderem auch durch die Graffiti-Krippe und die Legobrücke bekannt geworden ist, die auf der Führung ebenfalls besucht wird. Er erklärt auf der Tour, wie Graffiti entstehen, wie Ideen umgesetzt werden und worauf Graffitikünstler achten müssen.
Treffpunkt: 11.00 Uhr Wicked Woods (vor dem Eingang) Ende: ca. 15.00 Uhr Bahnhof Blo
Führung: Martin Heuwold
Preis: 14,50 Euro
Hinweis: Anmeldung erforderlich
Tickets und weitere Infos bei:
Wuppertal Touristik
Kirchstraße 16
D-42103 Wuppertal
geöffnet: Mo. bis Fr. 9 – 18 Uhr | Sa. 10 – 14 Uhr
Quelle: Wuppertal Marketing
touristik@wuppertal-marketing.de
Die Alte Feuerwache Wuppertal und Forum e.V. schließen eine Lücke: Direkt an der Nordbahntrasse bauen zwei erfahrene Träger einen Kindergarten für die Kinder, Eltern und Menschen
des Mirker Quartiers. Eine neue, zukunftsweisende fünfgruppige Tageseinrichtung für Kinder von null bis sechs Jahren wird entstehen.
Um das pädagogische Konzept des "Kulturkindergarten" effektiv umsetzen zu können, wird deine
Unterstützung benötigt!
Die Grundidee
In ihrer Tätigkeit werden die Mitarbeiter*innen der Alte Feuerwache gGmbH unablässig mit den Folgen wachsender Armut, insbesondere wachsender Kinderarmut, konfrontiert. Mit vielfältigen
qualifizierten Angeboten reagiert die Einrichtung bereits auf wichtige Bedarfe im Quartier: Familienhebammen unterstützen und begleiten, wo es nötig und gewünscht ist; geflüchtete Menschen nehmen
an Sprachkursen, offenen Treffen oder Frauengruppen teil, und die soziale und emotionale Basisversorgung von bis zu 250 Kindern zwischen 6 und 18 Jahren wird mit unterschiedlichen Maßnahmen
sichergestellt (hierzu gehört u.a. das Konzept "Das gesunde Kinderhaus" und die "8samkeitsgruppen").
Die lückenlose Begleitung
Mit dem geplanten Kindergarten reagieren Alte Feuerwache gGmbH und forum e.V. auf den großen Bedarf an Betreuungsplätzen mit einem quartiersbezogenen Konzept und schaffen einen wesentlichen
Baustein zur lückenlosen biografischen Begleitung eines Kindes: Hebammen, Erzieher*innen und Sozialpädagog*innen arbeiten eng zusammen und optimieren Schnittstellen, um Familien verlässlich
begleiten und zielorientiert unterstützen zu können.
Das pädagogische Konzept basiert auf den vielfältigen Erfahrungen und Expertisen der Einrichtungen und ist auf die spezifischen Anforderungen des Quartiers abgestimmt.
Alte Feuerwache gGmbH und forum e.V. werden einen weiteren bedeutsamen Beitrag zur Chancengleichheit und Verbesserung der Lebensqualität vieler Kinder und Familien leisten.
Quelle: www.altefeuerwache-wuppertal.de/wir-mit-dem-quartier/projekt-kindergarten
Jetzt spenden!
Um das pädagogische Konzept "Kulturkindergarten" in angedachter Form umsetzen zu können, benötigen wir Unterstützung zur Finanzierung folgender Maßnahmen:
Finanzierung von besonders qualifizierten Mitarbeiter*innen, die im Bereich "Bindungsförderung" fortlaufend Schulungs- und Qualifizierungskonzepte für Mitarbeiter*innen und Eltern durchführen,
die die Versorgung besonders gefährdeter Kinder sicherstellen, eine etablierte Schnittstelle zu Jugendamt, Therapeuten u.ä. bilden und die Konzeptentwicklung, Organisation und Koordination mit
Kultur- und Bildungsinstitutionen betreuen.
Finanzierung der besonderen Innenausstattung der Einrichtung (Werkstätten, Ateliers, Instrumente, etc.)
www.gut-fuer-wuppertal.de/projects/56448
Sonntag 17. Dezember 2017
11 bis 19 Uhr
Schlosshof und Garten
Advent auf Schloss Lüntenbeck, das ist die Mischung aus schmackhaften Leckereien, ausgesuchten Kunstarbeiten, karitativen Aktionen und märchenhafter Unterhaltung. An mehr als 100 individuellen
Ständen findet man die ganz besonderen Geschenke. Wenn auch Trends und Geschmäcker sich immer wieder wandeln, in einem bleibt sich Schloss Lüntenbeck immer treu: Kunsthandwerk statt Massenkonsum
und klangvoll dezente Barockmusik statt lautem Getöse. Abgerundet wird die Veranstaltung durch ein besonderes Gastronomieangebot und das vielfältige Rahmenprogramm.
Eintritt: 5 €, Dauerkarte: 8 €, Kinder bis 12 Jahre frei
Veranstaltungsparkplatz: Industriestr. 76
Quelle: www.schloss-luentenbeck.de

85 kulturelle Events, 14 Kulturorte, 14 Kilometer Nordbahntrasse, vier Tunnel, drei Quartiere, eine Open-Air-Bühne, eine Wiese für Tanz, ein Filmfest unter einer Autobahnbrücke:
Das erwartet die Besucher der KulturTrasse am 2. September.
Kaum etwas hat den Wuppertalern in den letzten Jahren mehr Lebensqualität geschenkt als die Nordbahntrasse. Wie ein Fluss zieht sich die ehemalige Bahnstrecke über Wuppertals Höhen, verbindet
Stadtteile und Menschen, schafft ungeahnte Perspektiven und Raum für Gestaltung. Wenn sie am 2. September zur »KulturTrasse 2017« wird, vereint sie gleich mehrere Wuppertaler Stärken: zu
Kulturstätten umgewandelte Industriedenkmäler, den spannendsten Rad- und Wanderweg der Region, ein großes Bürgerengagement und Wuppertals kraftvolle kulturelle Vielfalt.
Ticket gibt es im Vorverkauf bei www.wuppertal-live.de. Das Ticket ermöglicht die Teilnahme an allen Veranstaltungen der KulturTrasse und freie Fahrt mit Bus und Bahn (VRR). Für viel
Kulturerleben und reibungslose Abläufe sorgen ein ausgeklügelter Zeitplan und ein Besucher-Leitsystem für schnelle Wege zu Fuß, per Rad und Bus.
Das Programm der KulturTrasse 2017 spiegelt das große Potential der Stadt wider. Daher will das Festival nicht nur mit den Wuppertaler Bürgerinnen und Bürgern feiern, sondern mit der ganzen
Region und darüber hinaus. Die KulturTrasse 2017 wird von dem Kulturbüro Wuppertal, der Wuppertal Marketing Gesellschaft und der Bergischen Musikschule durchgeführt.
Weitere Informationen unter www.kulturtrasse.de
Der Wuppertaler Künstler Hans-Jürgen Hiby hat dem Bürgerverein Nächstebreck eine Skulptur geschenkt. Sie soll unweit des Haltepunkts Bracken an der Nordbahntrasse aufgestellt werden. Die Enthüllung wird am 1. Juli 2017 um 15 Uhr im Rahmen eines kleinen Bürgerfestes gefeiert.
Wenn am 1. Juli die große Skulptur »Der Weg ist das Ziel« an der Nordbahntrasse enthüllt wird, dann handelt es sich um weit mehr als nur eine Verschönerung des vielgenutzten Fuß- und Radwegs.
Das Kunstwerk ist ein Bekenntnis zum Stadtteil; Künstler Hans-Jürgen Hiby, gebürtiger Nächstebrecker, schenkt die Skulptur dem Bürgerverein Nächstebreck für einen Platz in Nächstebreck: Mehr Stadtteil geht nicht. Sogar das hölzerne Werk selbst stammt aus Nächstebreck, wie Hiby erzählt: »Das war eine große Platane im Garten von Traute Diemer-Braken.«
Die im Stadtteil bekannte Lehrerin im Ruhestand – selbstverständlich Nächstebreckerin – hatte dem befreundeten Bildhauer den großen Stamm des vor geschätzten acht Jahren gefällten Baums angeboten. »Ich habe ihn dann ins Atelier geschafft«, erzählt Hiby schmunzelnd, »wo er erstmal eine Weile lag.« Zwischen noch mehr Holz, vielen Bildern und zahlreichen anderen Werken des weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Künstlers.
Die Sache ins Rollen gebracht habe dann aber Hermann Josef Richter, der Vorsitzende des Bürgervereins Nächstebreck. »Er sprach mich auf einer Vereinssitzung an und sagte, ›Herr Hiby, Sie könnten doch eigentlich auch mal etwas für Nächstebreck tun‹.«
Der Aufforderung ist Hiby – begeisterter Fan der Nordbahntrasse und Mitglied der WUPPERTALBEWEGUNG e.V. – in der Folge gern nachgekommen. Er begann, sich der Platane anzunehmen. Schnell sei klar gewesen: »Ich mache etwas für die Nordbahntrasse, aber eben in Nächstebreck.«
Beim Malen eines Bildes mit dem Titel »Der Weg ist das Ziel«, auf dem sich die Nordbahntrasse in diffusen Weiten verliert, sei ihm die Idee für den Namen des neuen Werks gekommen: »Das ist eigentlich der auch der richtige Titel für die Skulptur.« Denn genau das sei das Motiv der meisten Trassennutzer.
Entstanden ist eine etwa 2,30 Meter hohe, glatte und warm wirkende Holzskulptur, die die Umrisse von Menschen zeigt. Eine der Gestalten mit ihren fließend scheinenden Konturen wirkt weich und weiblich, die andere ist kantiger gearbeitet. Leicht und spielerisch sieht das Ganze aus – die Größe und Schwere des früheren Baumstamms verschwindet optisch hinter dem Eindruck fast schwebender Eleganz.
»Eine der Hände weist in Richtung Wuppertal, die andere in Richtung Hattingen«, sagt Hiby mit Blick auf den künftigen Standort des Kunstwerks. Denn das kann ab dem 1. Juli am Trassenbahnhof Nächstebreck bewundert werden und zeigt dann buchstäblich den Weg. »Den Standort haben wir gemäß Nächstebrecker Landrecht ausgesucht«, scherzt Hermann Josef Richter vom Bürgerverein. Und man sei sich einig: »Das ist eine tolle Bereicherung Nächstebrecks an einer markanten Stelle.«
Geboren ist Hans-Jürgen Hiby 1941 am Bruch. Er führt das Familienanwesen nebst Atelier in den Räumen der früheren Band- und Riemenweberei in fünfter Generation und fühlt sich dem Stadtteil seit jeher verbunden.
Die neue Skulptur habe er »ganz bewusst dem Bürgerverein Nächstebreck geschenkt und nicht der Stadt Wuppertal«, sagt der Künstler. Er hatte sich über mangelnde Reinigung und Pflege seines Werks »Spielende Finger« in Elberfeld geärgert, wie er berichtet. Die Marmorskulptur war an ihrem alten Standort am Gutenbergplatz wiederholt Opfer von Vandalismus geworden. Dank des Engagements einiger Arrenberger um Stephan Frischemeier und der Hilfe der WSW hatte das Objekt an der Simonsstraße eine neue Heimat gefunden.
Quelle: WZ Wuppertal
Unter der Leitung von Margarete Hallmann und Uli Burmeister von der Heinrich Böll Stiftung fand am 21. Mai 2016 eine Radtour zum Thema Bürgerschaftliches Engagement entlang der Nordbahntrasse statt.
An der Tagestour nahmen knapp 20 interessierte Radlerinnen und Radler teil, die mehr über das Thema „Stadtentwicklung von unten“ erfahren wollten. Die Tour startete am Mirker Bahnhof. Erster Halt
war der ehemalige Ottenbrucher Bahnhof. Christa Mrozek berichtete als Vertreterin der WUPPERTALBEWEGUNG e.V., berichtete über das nachhaltige Bürgerschaftliche Engagement zur Entstehung der
Nordbahntrasse. Begonnen hatten die Bürgeraktionen mit Beseitigung von Müll und Wildwuchs. Bei den Pflasteraktionen standen viele Bürgerinnen und Bürger mit Tatkraft zur Verfügung. Ein wichtiges
Thema ist die Nutzung als Schulweg, denn ca. 24 Schulen liegen in unmittelbarer Trassennähe.
Nächster Halt war am BÜRGER BAHNHOF in Vohwinkel.
Uli Kopka berichtete von engagierten und kreativen Mitstreitern, die dort einen kulturellen Treffpunkt geschaffen haben und das Umfeld nachhaltig sauber halten. Der Bürgerverein Vohwinkel trägt
sich ausschließlich durch Spenden, sowie die Vermietung der Räume für Feierlichkeiten. Im Jahr finden ca. 200 Veranstaltungen statt, die man auch über die Nordbahntrasse erreichen kann.
Zurück entlang der Nordbahntrasse zum Mirker Bahnhof UTOPIASTADT.
Die Initiatoren Christian Hampe und Beate Blaschczok berichten über die Anfänge 2008, Ideen und was in dieser Zeit im Netzwerk weiter entwickelt wurde. Die Teilnehmer der Heinrich Böll Stiftung
konnten die Räumlichkeiten besichtigen und waren beeindruckt von den kreativen Impulsen.
Weiter über die Nordbahntrasse durch den blau beleuchteten Tunnel Engelnberg, über die Lego-Brücke, vorbei am privat angelegten Steingarten, der Draisinenstrecke der Wuppertalbewegung, dem privat
restaurierten ehemaligen Stellwerk an der Buchenstraße und über das Kuhler Viadukt mit dem beeindruckenden Panoramablick auf die Stadt. Teilnehmer aus Unna, Bonn, Freiburg, Augsburg und
Düsseldorf waren bei der Tour dabei.
Der Samstag lieferte mit gut 20 Grad beste Wetterbedingungen und zum Abschluß gab es auf der Außenterrasse des Café Nordbahntrasse Getränke, Kaffee und Kuchen. Für alle Teilnehmer der Heinrich
Böll Stiftung sicherlich eine informative Tour.
Das Fest "Wuppertaler bewegen die Stadt" war wieder ein großer Erfolg. Auch in diesem Jahr hat Rolf Dellenbusch das Fest mit seinem bunten und abwechslungsreichen Bühnenprogramm, den vielen
Ständen mit dem umfangreichen kulinarischen Angebot und dem bunten Treiben an den Ständen und auf dem Freizeitweg im Bild festgehalten.
Trotz der Wettervorhersagen stand das Fest unter einem guten Stern, denn es blieb trocken.
Allen Kolleginnen und Kollegen des Draisinenteams, die den großen Ansturm an unserer Station bestens gemeistert und unseren Infostand der Wuppertalbewegung betreut haben herzlichen Dank.
Fotos: Rolf Dellenbusch

Bei schönstem Spätsommerwetter kamen am 14. September zwischen 11 und 18 Uhr über 3.000 Wuppertaler zum Integrationsfest am Bahnhof Loh. Allein 350 Fahrgäste hatte in diesem Tag die Draisine der Wuppertalbewegung e.V. Rund 150 Vertreter von Bürgerinitiativen und Migrantenvereinen nutzten die Gelegenheit, um ihre Aktivitäten vorzustellen und insbesondere Speisen aus ihrem Kulturkreis anzubieten. Alle freuen sich auf die im nächsten Jahr durchgängig befahrbare Trasse, die es Vohwinklern wie Wichlinghausern ermöglichen wird, auf kurzem Wege den Bahnhof Loh zu erreichen. Carsten Gerhardt
Bildergalerie Fotos Rolf Dellenbusch

100 Preisträger aus dem Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ zelebrieren unter dem Jahresthema „Ideen finden Stadt“ ihre Preisverleihung. Zu den ausgezeichneten Orten zählt auch
eine Brücke der besonderen Art.
Brückenkunst überspielt graue Architektur in Wuppertal
Wer auf der Wuppertaler Schwesterstraße unterwegs ist, fährt scheinbar unter riesigen Spielzeugbausteinen hindurch – auf den Beton gesprüht vom Künstler Martin Heuwold. Das Projekt wurde 2011
durch die Bürgerinitiative WUPPERTALBEWEGUNG e.V. realisiert, mit Sponsorenunterstützung und Einverständnis der Stadt. Die weltweit erste Brücke dieser Art belebt seitdem das Straßenbild und
trägt dazu bei, das Wohngefühl im Viertel zu verbessern. Idee und Umsetzung inspirierten Graffiti-Künstler zu zahlreichen großflächigen Kunstwerken in Wuppertal und finden im In- und Ausland
Beachtung. 2012 erhielt das Projekt den Deutschen Fassadenpreis.
Trotz strömendem Regen war die freudige Stimmung vor der LEGO-Brücke spürbar. Den Auftakt der Veranstaltung bildete das Tanzprogramm der Sambagruppe „Ramba Zamba“. Ralf Ehser von der Deutschen Bank überreichte die Auszeichnung als „Ausgezeichneter Ort 2013/14“ und betonte: „Wuppertal beweist mit der LEGO-Brücke Mut zur kreativen Stadtentwicklung und gibt der Kommune ein frisches und modernes Gesicht. Dass die Brücke auch noch dem Tourismus zu gute kommt, zeigt, wie erfolgreich engagierte und vernetzte Ideen sind.“

Engagierte Künstler aus Wuppertal und Umgebung haben die Nordbahntrasse am vergangenen Sonntag in eine bunte und lebhafte Open-Air-Ausstellung verwandelt.
Rund 40 fantasievolle und ganz unterschiedliche Acrylbilder, eindrucksvolle Skulpturen und Mobiles und fünf zufriedene Künstler – das ist die positive Bilanz der ersten KunsTRASSE in Wuppertal
vom vergangenen Sonntag. Die Trasse wurde in ein spannendes Kunstprojekt verwandelt und begeisterte bei strahlendem Sonnenschein die Besucher. Manch einer kam extra, um sich die
Vielfalt der Kunst anzuschauen, andere waren ohnehin an der Trasse unterwegs und genossen die besondere und ungewöhnliche Aktion. Über „eine sehr positive Resonanz der Besucher“ freut sich
die Künstlerin Anne Wirtz und bekommt viele positive Rückmeldungen zu ihren Acrylbildern unter dem Motto „Achtung Schutzengel“ und auch Lisa Gilfert ist begeistert von den vielen interessanten
Gesprächen, die sich ergeben haben. „Viele Besucher sind vor allem an der Entstehung meiner Acrylbilder interessiert, woher nehme ich die Inspiration, wie entwickelt sich ein Bild“, das sind die
Hauptfragen der Kunstflaneure, so die Künstlerin Lisa Gilfert. Brigitte Schöpf zeigt neben ihren Acrylbildern ihr Skizzenbuch mit Eindrücken vergangener Reisen. Viele Besucher nutzen die
Gelegenheit sich von ihren Grafitstift- und Aquarellzeichnungen nach Venedig entführen zu lassen. Heidi Reichert zeigt Acryl-Bilder und eindrucksvolle Holzskulpturen und Mobiles und ist aus Köln
nach Wuppertal gekommen; nicht das erste Mal. „Einige Besucher erkennen mich und meine Arbeiten bereits von vergangenen Ausstellungen“ freut sich die Künstlerin. Jill Papenfuß zeigte mit ihrer
ungewöhnlichen Arbeit aus schwarzen Strohhalmen eine Skulptur der etwas anderen Art und erntet viele interessierte Fragen.