30.09.2016 Schüler-Sponsorenlauf

 

 

 

 

 

Am 30.09.2016 veranstaltet das Gymnasium Bayreuther Straße auf dem Nordbahntrassen-Abschnitt zwischen Ottenbrucher Bahnhof und Tanztunnel einen Sponsorenlauf.

Die Veranstaltung geht von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Es könnte zu Engpässen auf dem Trassenabschnitt kommen.

Quelle: Bernd Spira
Gymnasium Bayreuther Straße

 

7. Pflanzentauschbörse am Loh Sonntag, den 2.10.2016

Kommen Sie doch vorbei! in der Zeit von 11.00 Uhr bis 15:00 Uhr.


Bringen Sie Topf-Pflanzen, vorgezogenes Gemüse, Ableger, Stauden, Samen, Knollen, Zwiebeln mit, sowie Körbe und Tüten, um neue Vielfalt nach Hause zu bringen!
Mitglieder der „Bergischen Gartenarche“ stellen ihre Arche-Pflanzen, Saatgut und den neuen Erhalter-Garten vor.
Hier können Sie mit Gleichgesinnten rund um Garten und Naturschutz fachsimpeln und sich zu spannenden Gärtner-Themen bei einer Tasse Kaffee im
Café Tacheles austauschen. Alle Arten von Pflanzen werden hier getauscht oder gegen eine kleine Spende für die Vereine abgegeben. Es treten keine kommerziellen Betriebe auf.

Quelle: Die Bergische Gartenarche im Wupperviereck e.V.
VA + Info Bergische Gartenarche Tel.: 0202-7594563
Mit freundlicher Unterstützung der Wuppertalbewegung e.V.

Foto: Blühender Steingarten von Martin Michels

_Herbst_Faltblatt_2016.pdf
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Trassen-Brücke Max-Planck-Straße wird abgerissen

In den letzten Tagen wurde die Trassen-Brücke Max-Planck-Straße in Vorbereitung der Abrissarbeiten von einem Bagger freigelegt. Es bietet sich nun ein ähnliches Bild wie im letzten Herbst bei der Brücke Wüstenhofer Straße: ein völlig intaktes Brückengewölbe, das man nun mit wenig Aufwand von oben abdichten und wiederverfüllen könnte. Nach der zusätzlichen Sanierung der Stirnwände wäre die Brücke dann in wenigen Wochen wieder befahrbar. Sie könnte wie zehntausende Steinbogenbrücken weltweit noch viele Jahrzehnte genutzt werden. Per Konstruktion kann diese Art von Brücken im Übrigen nicht einstürzen, weil sich die Steine im Rundbogen gegenseitig stützen.

Nur leider ist der Abriss ja beschlossene Sache, weil in einer von einem externen Büro angefertigten s.g. Wirtschaftlichkeitsberechnung aus dem Jahre 2013 ein Abriss und Neubau als langfristig preiswerter gerechnet worden war als eine Sanierung. In einer obskuren Rechnung war das Büro damals zu dem Schluss gekommen, Abriss und Neubau seien mit allen Folgekosten auf 70 Jahre gerechnet insgesamt 112.000 Euro preiswerter als eine Sanierung.
In der Ratsvorlage vom Februar 2016 sind die Kosten für Abriss und Neubau dann gegenüber der Kalkulation aus 2013 schon um 273.000 Euro gestiegen (von 440.000 Euro auf 713.000 Euro). Leider wurde diese Kostensteigerung nicht zum Anlass genommen, die Wirtschaftlichkeitsberechnung noch einmal zu aktualisieren. Sie wäre eben mit den tatsächlichen Preisen jetzt klar zugunsten einer Sanierung ausgefallen. Nur am Rande sei bemerkt, dass das in 2013 beauftragte Ingenieurbüro nun auch die Umsetzung der Baumaßnahme begleitet und von der deutlichen Kostensteigerung in Form von höheren Honoraren profitiert.
Als WUPPERTALBEWEGUNG e.V. haben wir die Abrisspläne in den letzten drei Jahren konsequent kritisch hinterfragt. Wenn die Verwaltung aktuell pressewirksam verlauten lässt, wir hätten dem Abriss zugestimmt, dann kann das so nicht stehen bleiben. Es war uns in einer Sitzung im August 2013 lediglich mündlich das Ergebnis der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung mitgeteilt worden und versichert worden, diese sei korrekt und belastbar. Daraufhin hatten wir in dieser Sitzung gesagt, wir unter diesen Umständen der vorgeschlagenen Variante zustimmen könnten und aber auch um eine Überlassung der Kalkulationen gebeten. Als uns die Kostenberechnungen dann am Folgetag endlich schriftlich überlassen wurden, haben wir sie umgehend geprüft und sofort erkannt, dass Abbruch und Neubau künstlich schön gerechnet worden waren. Dies haben wir der Verwaltung mehrfach mitgeteilt.
Mehrere Brücken und Viadukte an der Nordbahntrasse sind in einem schlechteren Zustand als die Brücke Max-Planck-Straße, die nun abgerissen werden soll. Aber es wurde an ihnen bisher nichts gemacht. Das deutlichste Beispiel dafür ist das Viadukt über der Westkotter Straße, das seit Jahren mit Steinschlagnetzen an der Unterseite versehen ist, aber im Zuge des Baus der Trasse von oben nicht gegen weiteren Wassereintritt geschützt wurde. Der Weg wurde ohne Sanierungsmaßnahmen am Bauwerk einfach darüber gebaut.
Anstelle von unwirtschaftlichen Abrissen und Neubauten wie im Fall Wüstenhofer und Max-Planck-Straße hätte u.E. dieses Geld besser für Sanierung und damit Erhalt dieser und weiterer historischer — und im Übrigen auch denkmalgeschützter — Bauwerke verwendet werden sollen, die unserer Stadt Charme verleihen.
Die ersten beiden der folgenden Fotos zeigen die Max-Planck-Straße und insbesondere die intakte freigelegte Ziegelrolle von oben. Das dritte Bild ist aktuell von der Wüstenhofer Straße, wo man vom Brückenneubau sehr schön auf die noch nicht abgerissene Hälfte der Brücke und den Zustand der Ziegelrolle im Querschnitt sehen kann.

 

Wir hoffen inständig, dass uns weitere Abrisse und Neubauten an der Trasse erspart bleiben.
Mit freundlichen Grüßen,
 Ihre WUPPERTALBEWEGUNG e.V.

 

Link zum WDR Bericht:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-bergisches-land/video-lokalzeit-bergisches-land-896.html


Fotos: Carsten Gerhardt

Panoramablicke von der Nordbahntrasse

Die Nordbahntrasse bietet an vielen Stellen der 23 Kilometer interessante Panoramablicke auf die Stadt Wuppertal.
4 Highlight-Ausblicke von Ost nach West:

Lüntenbeck (ehem. Deponie)
Wer die Ruhe sucht sollte den Ausblick von der ehemaligen Deponie Lüntenbeck genießen. Vor dem Abzweig zum Schloss Lüntenbeck (zwischen Tescher Stich und Deutscher Ring) geht ein steiler Weg nordseits zum Gelände auf dem sich Bänke zum Verweilen befinden. Luftlinie zur Trasse sind nur ca. 100 Meter.


Stadtteil Ostersbaum
Die Brücke Uellendahler Str. bietet  über viele Dächer einen Blick zur umgebauten, denkmalgeschützten Huppertsberg Fabrik. Der nächste Trassenzugang zum Stadtteil-Quartier ist die Schleswiger Straße.


Kuhler Viadukt
In einer Höhe von 35 Metern erhalten Sie zu jeder Tageszeit einen herrlichen Panoramablick vom Kuhler Viadukt am Steinweg auf Barmen. Vom Trassenzugang Heubruch gelangt man zum Rathaus Barmen und in die Innenstadt der Barmer City.

Schwebebahnblick
Mit Blick in südlicher Richtung erhalten Sie vom Wupperfelder Viadukt einen Blick auf die Schwebebahn, die in ca. 450 Meter Entfernung zwischen den Stationen Werther Brücke und Wupperfeld entlang fährt.

Text und Fotos: Christa Mrozek, Wuppertalbewegung

Förderwettbewerb: Schwarzbachtrasse positiv bewertet!

Die Verlängerung der Nordbahntrasse über das Schwarzbach-Viadukt Richtung Langerfeld (hier im Film von  Wolfgang Bardolatzy https://www.youtube.com/watch?v=t2Jqq6ooZRE&feature=youtu.be) ist im Bundeswettbewerb »Klimaschutz im Radverkehr« positiv bewertet und eine Förderung des Projektes in Aussicht gestellt worden. Das hat der Projektträger Jülich im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit jetzt der WUPPERTALBEWEGUNG e.V. mitgeteilt.

Im April hatte die WUPPERTALBEWEGUNG e.V. eine Projektskizze für die Trassenverlängerung zum Wettbewerb eingereicht. Aus insgesamt 183 Bewerbungen wurde unter anderen die Schwarzbachtrasse als modellhaftes Projekt ausgewählt. Bis Ende September soll nun ein umfassender Förderantrag eingereicht werden, den wir auch schon weitestgehend vorbereitet haben.
Bei der Erstellung des Förderantrags möchten wir mit der Stadt kooperieren. Oberbürgermeister Andreas Mucke hat schon alle Beteiligten an seinen Tisch geladen, was uns sehr freut. Den notwendigen Eigenanteil in bar wird die WUPPERTALBEWEGUNG e.V. stellen. Er liegt bereits vor.
In der weiteren Zusammenarbeit mit der Stadt möchten wir die Erfahrungen aus dem Projekt Nordbahntrasse nutzen. Uns schwebt vor, dass wir nach (kurzfristiger) Einigung mit der Stadt über Baustandards die Ausschreibungen und Arbeiten weitestgehend eigenständig umzusetzen, auch um dem Umstand Rechnung zu tragen, dass städtische Kapazitäten noch bis 2018 beim Döppersberg-Umbau gebunden sind — unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter stehen bereit und freuen sich auf die neue Aufgabe.
Wir danken unseren Mitgliedern für ihren engagierten Einsatz bei der Erstellung der Förderskizze. Unser Dank gilt außerdem unseren Bundestagsabgeordneten Manfred Zöllmer, Peter Hintze und Jürgen Hardt, die sich in Berlin für das Projekt Schwarzbachtrasse eingesetzt haben.
Wir wünschen uns, dass die Schwarzbachtrasse ein Musterbeispiel in Bezug auf die Zusammenarbeit von Bürgern und Verwaltung wird, und wir werden alles dafür tun.
Wir hoffen außerdem, dass wir auch im Fall der Realisierung der Schwarzbachtrasse auf die bewährte Unterstützung des Zweiten Arbeitsmarktes, des Wichernhauses, der GbA (Gesellschaft für berufliche Aus- und Weiterbildung mbH) und des Jobcenters setzen dürfen.


Quelle: Mario Schroeder, Wuppertalbewegung
Foto: Carsten Gerhardt

WZ- KOMMENTAR VON LOTHAR LEUSCHEN

"Jetzt gilt es die Schwarzbachtrasse an die Nordbahntrasse anzubinden." Ein Kommentar von WZ Wuppertal-Redakteur Lothar Leuschen.

http://www.wz.de/lokales/wuppertal/neues-spiel-neues-glueck-1.2245792

Ausstellung 10 Jahre Wuppertalbewegung

In der Schalterhalle der Stadtsparkasse Wuppertal am Islandufer ist noch bis zum 22 Juli eine Ausstellung aus Anlass des 10jährigen Geburtstages der Wuppertalbewegung e.V. zu sehen.
Die zahlreichen Facetten des Engagements der Wuppertalbewegung e.V. bei Initiierung und Bau der Nordbahntrasse sind hier zu sehen.
Nach wie vor sind neben dem 20 köpfigen Kernteam unzählige Bürgerinnen und Bürger bereit, sich beim Projekt Nordbahntrasse einzubringen. Die Ausstellung zeigt die Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements.

Initiiert und zusammengestellt wurde die Poster-Ausstellung durch das langjährige Mitglied der Wuppertalbewegung Christa Mrozek.

Die Ausstellung kann in der Hauptgeschäftsstelle im Stadtparkassenforum am Islandufer bis zum 22. Juli zu den Geschäftszeiten besucht werden.

10 Jahre WUPPERTALBEWEGUNG e.V. — auf noch viele weitere!

Am Sonntag, 19. Juni 2016, feierte die WUPPERTALBEWEGUNG e.V. am Wichlinghauser Bahnhof mit Wuppertaler Bürgerinnen und Bürgern ihr 10-jähriges Bestehen. Es war ein tolles Fest, bei dem, trotz anders lautender Vorhersagen, selbst das Wetter mitspielte und die Sonne den Regen ablöste.

Zahlreiche Musikgruppen unterhielten die Besucher/-innen auf der Bühne. Vereine, Schulen und Einrichtungen versorgten mit den Köstlichkeiten verschiedenster Länder und mit Kuchen. Karussell, Hüpfburg und Eisenbahn luden die kleinen Gäste kostenlos ein, die Großen bestaunten akrobatische Vorführungen mit Bikes und Skateboards. So groß war der Zuspruch, dass mancher Stand schon frühzeitig »ausverkauft« melden musste.
Uneingeschränktes Lob zollten die Besucherinnen und Besucher der Nordbahntrasse und der WUPPERTALBEWEGUNG e.V. Die mit Abstand am Häufigsten gestellte Frage lautete: »Wann wird die Nordbahntrasse um den Abzweig nach Wuppertal-Langerfeld erweitert?« Wir hoffen, dass es nächstes Jahr so weit ist. Der Förderantrag beim Bund ist gestellt.
Die Gelegenheit zum Kontakt mit vielen Bürgerinnen und Bürgern nutzte auch die von der WUPPERTALBEWEGUNG e.V. unterstützte Initiative Baudenkmal Döppersberg, die eine Wiederherstellung des Originalzustandes der Fassade des Hauptbahnhofes anstrebt. Ihr Anliegen stieß auf eine überwältigende Resonanz, so dass sich die Unterschriftenlisten für eine Petition schnell füllten.
Dieses Fest wäre nicht möglich gewesen ohne die Sponsoren und ohne die Mitwirkung der Musiker/-innen, Vereine, Trassenpaten und Mitglieder der WUPPERTALBEWEGUNG e.V. Dafür sei ihnen herzlich gedankt!


von Claus-Jürgen Kaminski

Fotos: Rolf Dellenbusch

Gastroplan 2016

Die WUPPERTALBEWEGUNG e.V. hat eine zweite Auflage des beliebten Gastroplans für die Nordbahntrasse herausgebracht, der sich auf dem Stand vom Juni 2016 befindet. Download unter:

www.nordbahntrasse.de

DRAISINE

Nächste Draisinenfahrten mit der WUPPERTALBEWEGUNG am Bahnhof Loh
: 14:00 - 17:00

Sonntags bei schönem Wetter

VELO TOUR

Nordbahntrassen Touren

Bei dieser Velo-Tour wird Ihnen die Nordbahntrasse in ca. 120 Minuten näher gebracht.

http://velotal.de/

AUSZEICHNUNGEN

Greenways Award Nordbahntrasse
Greenways Award Nordbahntrasse